{"id":68,"date":"2016-08-01T15:00:57","date_gmt":"2016-08-01T15:00:57","guid":{"rendered":"http:\/\/wps-tauchen.com\/?p=68"},"modified":"2019-01-20T14:28:37","modified_gmt":"2019-01-20T14:28:37","slug":"palau-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wps-tauchen.de\/?p=68","title":{"rendered":"Unser Urlaub auf Palau, August 2016"},"content":{"rendered":"\n<p>Ca. 16.000 km bzw. 20 h Flug waren es, die wir auf uns genommen haben um dieses \u201eNaturwunder\u201c oder \u201eHimmelreich auf Erden\u201c wie es die TAUCHEN-Zeitschrift nannte, zu bestaunen.<\/p>\n\n\n\n<p>Da das Ganze auch noch bezahlbar bleiben musste, nahm man gerne Amsterdam als Abflughafen in Kauf sowie Umstiege in Bangkok und Taipeh mit teilweise l\u00e4ngeren Aufenthalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir machten das Beste draus, starteten mit einem 3. T\u00e4gigen St\u00e4dte-Trip durch Amsterdam, schlugen uns die Zeit im Bangkoker Flughafen um die Ohren und nahmen uns f\u00fcr Taipeh ein g\u00fcnstiges Hotel und machten eine kleine Stadttour durch diese asiatische Metropole.<\/p>\n\n\n\n<p>Endlich in Palau, genauer gesagt auf Koror angekommen wurde man direkt von Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit begr\u00fc\u00dft. Die Regeln sind streng dort, pro Person darf man nur eine angebrochene Schachtel Zigaretten einf\u00fchren und unser mitgebrachter Knoblauch wurde auch direkt konfisziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell angekommen stellte sich heraus \u2013 das Leben dort ist einfach \u2013 und trotzdem schweineteuer.<\/p>\n\n\n\n<p>Am besten brachte es ein schwedischer Urlaubsbekannte auf den Punkt: \u201eHier wird man als&nbsp;Touri&nbsp;ausgepresst wie eine Zitrone.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gut das wir ein g\u00fcnstiges Motel mit Gemeinschaftsk\u00fcche hatten, und&nbsp;ca&nbsp;15 kg nur deutsche Lebensmittel mitgebracht haben, so konnten wir das Essen gehen gut vermeiden, was nicht selten mal 200\u20ac pro Person kosten k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der angepriesene&nbsp;Jelly&nbsp;Fish&nbsp;Lake, kann man momentan nicht so empfehlen wie es sonst evtl. \u00fcberall getan wird\u2026 durch zu viele Touristen und auch die hohe Temperatur sind die gro\u00dfen Quallen alle verendet, zur\u00fcck bleiben die jungen, die nicht gr\u00f6\u00dfer als eine kleiner-finger-kuppe sind, was das schnorcheln (welches 100\u20ac darin kostet) uninteressant machte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch das Tauchen ist im internationalen Vergleich recht teuer, was wir aber im Vorfeld schon wussten. Von 10 Tagen waren wir dann 9 beim Tauchen, was auch gut war denn andere Attraktionen waren ebenfalls eher etwas f\u00fcr gut betuchte Asiaten die sich meist&nbsp;Schnorcheltouren&nbsp;inkl. Schwimmweste f\u00fcr 100\u20ac pro Tag buchten.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielleicht h\u00f6rt sich alles bis jetzt eher negativ an, also kommen wir lieber zu den sch\u00f6nen Seiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Tauchen war nat\u00fcrlich ein Traum\u2026 unsere Basis,&nbsp;Maml&nbsp;Divers, gab sich gr\u00f6\u00dfte M\u00fche alle W\u00fcnsche zu erf\u00fcllen und die G\u00e4ste zufriedenzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeden Tag fuhren wir mit dem Boot raus, ca. eine Stunde immer zu den verschiedenen Tauchpl\u00e4tzen. Allein die Fahrt dorthin war durch die vom Meer untersp\u00fclten und Urwald bewachsenen Fels-Pilze nat\u00fcrlich ein Traum. Das Wasser von t\u00fcrkisblau bis tief dunkelblau und so klar, dass man teilweise unter Wasser genauso weit sehen konnte wie an Land. Das Meer hat uns an diesem Ort magisch angezogen, es verging fast keine Sekunde wo das Boot stand, und man nicht sofort ins 30\u00b0 C&nbsp;warme Wasser&nbsp;springen musste.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei fast jedem Tauchgang sah man Riff Haie, Wei\u00dfspitzen-, und Schwarzspitzenriffhaie. Allgemein kann man wohl sagen das es dort allgemein viel Fisch \u2013egal welcher Sorte- gibt. Nicht selten war die&nbsp;&nbsp;Aussicht so zu beschreiben, dass man mehr Fisch als Wasser sieht. Riesige Schw\u00e4rme, von kleinen Makrelen \u00fcber gro\u00dfe Barrakudas zogen immer wieder ihre Runden um uns herum.<\/p>\n\n\n\n<p>Schildkr\u00f6ten und mittelgro\u00dfe Rochen standen an der Tagesordnung. Aber auch bei den kleinen Dingen gab es immer wieder etwas Neues zu entdecken. Wer genauer hinsah, entdeckte die verr\u00fccktesten Schnecken, Mikroorganismen, W\u00fcrmer oder Seesterne.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser traum- einen Manta zu sehen- ging ebenfalls in Erf\u00fcllung, jedoch war es beim Schnorcheln und das auch nur kurz, was wom\u00f6glich daran liegt das wir nicht gerade in der optimalen Zeit f\u00fcr Gro\u00dffisch und Mantas dort waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Alles in Allem kann man sagen, man sieht es an der Vielzahl von Fischen deutlich, das auf Palau einiges f\u00fcr die Meeresbewohner getan wird, Fischen verboten ist au\u00dfer in einem kleinen Bereich, dass Haie schon seit langem gesch\u00fctzt sind und die Menschen, die auf Palau leben sehr umweltverbunden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Am letzten Tag durften wir ja aufgrund des Fluges nicht mehr tauchen, deshalb wollten wir noch eine&nbsp;Kayaktour&nbsp;machen. An Angeboten h\u00e4tte es nicht gemangelt, weit verbreitet sind die Touren f\u00fcr 100\u20ac&nbsp;p.P. f\u00fcr ein paar Stunden rumpaddeln. Das war uns dann doch zu teuer, und wir mieteten f\u00fcr 35 Dollar kurzerhand einfach nur ein Kajak ohne Guide und den ganzen&nbsp;schnikschnak&nbsp;um alleine durch diese \u201efels-bobbel\u201c zu paddeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies k\u00f6nnen wir jedem nur empfehlen, solange man innerhalb des gesch\u00fctzten Bereichs bleibt, und nicht aufs Meer hinaus f\u00e4hrt. Mit Google Earth und GPS haben wir jederzeit unseren Standort bestimmt und wussten immer bei welchem&nbsp;Bobbel&nbsp;wir abbiegen m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war herrlich ruhig und weit und breit keine andere Menschen in Sicht, nur wir, das Kajak, und die bezaubernde Natur die auch \u00fcber Wasser wirklich sch\u00f6n ist. Hierbei l\u00e4sst es sich jedoch wirklich empfehlen, die Tour vorher etwas zu planen, da es nur sehr&nbsp;sehr&nbsp;wenige Stellen gibt, an denen man anlegen kann \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Allgemein l\u00e4sst sich Palau jedoch wirklich nur f\u00fcr Taucher empfehlen, da es&nbsp;wenig Sandstr\u00e4nde&nbsp;gibt, die entweder nur mit dem Boot, oder an Hotelstr\u00e4nden, die ebenfalls viel Geld f\u00fcr den Zugang verlangen, gibt.<\/p>\n\n\n\n<p>Vroni\u00a0&amp; Stefan<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ca. 16.000 km bzw. 20 h Flug waren es, die wir auf uns genommen haben um dieses \u201eNaturwunder\u201c oder \u201eHimmelreich auf Erden\u201c wie es die TAUCHEN-Zeitschrift nannte, zu bestaunen. 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