Tauchen im Krebsgarten 2020

Neues Jahr, neue Abenteuer in Sachen Tauchsport stehen dieses Jahr auf dem Programm.

Dieses Mal Antauchen am 25.01.2020 in Meersburg am Krebsgarten.

Mit von der Partie war unser frisch gebackener neuer 1.Vorstand Niki Karg :-), Claudio Polizzi, Tobi ein Bekannter von Claudio (ich hoffe auch bald ein neues Mitglieder der Wps) und meiner einer, Dominic Otto.

Wir beschlossen kurzer Hand uns bei Claudio zu treffen um gemeinsam zum Tauchplatz zu fahren.

Um kurz nach 8:30 Uhr fuhr der Trupp hinein in die Nebelsuppe.

Auf dem Weg dahin haben Niki und ich uns gedacht, hoffentlich ist die Sicht Unterwasser besser als Überwasser.

Nach gut einer Stunde Fahrt sind wir angekommen und wir gingen  uns einen ersten Blick vom Wasser zu beschaffen.

Claudio fiel direkt auf, dass dem Bodensee gut Wasser fehlen würde. Aber die ersten Meter von oben ließen Gutes erahnen.

Ob es wieder so eine gute Sicht wie beim Lechausee vergangenes Jahr werde würde? Warten wir´s mal ab.

Nach kurzem Briefing ging es ans  Herrichten.

Die Buddy-Teams waren auch schnell gefunden und so gingen wir hinein ins  Wasser zum Antauchen 2020.

Nach kurzem Check tauchten Niki und ich ab. Nach den ersten Metern trauten wir unseren Augen nicht. Eine Sicht wie aus dem Bilderbuch. 15-20m waren es bestimmt. Wir tauchten über die Halde die übersät war mit Muscheln.

Nach ca. 3min der rechten Schulter entlang haben wir eine Leine gefunden, die ich anschließend beschloss entlang zu Tauchen.

Sie führte zu einem Felsen und es ging tiefer, bis knapp 25m. Auf dem Weg dahin verlor ich aber die Leine, weil sie ebenfalls mit Muscheln übersät war.

Wir beschlossen kurzer Hand linke Schulter entlang wieder leicht aufzusteigen. Niki hat den ersten Krebs gesichtet und kurzer Hand, dank der super Sicht, den Zelt-Parkour, den man unten aufgestellt hat mit dem Koch der uns das heutige Tagesgericht empfiehlt: FISCH. Wir haben den ganzen Tag keinen gesehen, das vorab. Weiter linke Schulter entlang entdeckten wir drei kleine Zelte und kurz danach haben wir Claudio und Tobi getroffen. Wir schlossen uns den beiden an und tauchten hinter ihnen her. Nach ca. 5-10min hatte ich noch 15min Nullzeit und wir sind umgekehrt um unseren Aufstieg fortzusetzen und machten uns auf den Weg zum Saftystop, um den Tauchgang zu beenden. Wir waren jetzt auch schon 40min bei 6 Grad Unterwasser, da wurde es auch schon etwas kühl. Aus dem Wasser das Grauen, Wasser Einbruch beim Vorstand :-). Kurz drauf konnten wir uns wieder aufwärmen mit Nikis Cappuccino und die anderen mit Tee.

Wir beide beschlossen noch einen zweiten TG zu machen, während die anderen nur einen gemacht haben.

In Laufe der Zeit sind auch einige anderen Taucher eingetroffen, mit denen ich einen kurzen Smalltalk hielt.

So erfuhr ich, dass wenn man vom Einstieg geradeaus taucht zu den Zelten und dann einige Zeit zur linken Schulter, findet man auf 25m ein Surfbrett und einen Tunnel.

Nach mehr als einer 1 Stunde Oberflächenpause hieß es wieder anrichten.

Ich berichtete von dem Surfbrett und wir wollten der Spur nachgehen. Nach einem Check im Wasser hieß es abtauchen. Die Sicht war immer noch hervorragend.

Bei den Zelten angekommen ging es linke Schulter weiter auf 20m runter. Nach einer gefühlten Ewigkeit wollte ich schon umkehren. Bei 10min Nullzeit entdeckte  ich was in der Ferne.

Ich nahm Kurs, wir gingen tiefer und wir haben es gefunden, das Surfbrett. Das Segel voll mit Muscheln und man konnte es nur erahnen das es mal ein Surfbrett war.

Wir haben es kurz umschwommen und setzten zum Aufstieg an, da meine Nullzeit auf 6min gesunken ist. Beim Aufstieg haben wir den Tunnel auch gefunden der ca. bei 14m liegt.

Wir beide sind durch geschwommen und machten uns auf den Rückweg.

Beim Saftystop wies ich noch mal aufs Tempolimit: 20 km/h.

Tja was soll ich sagen, Baldaufs dürfen mit Scouter da nicht tauchen, sonst Breve Entzug, weil zu schnell. 🙂

Nach 36min war der zweite TG auch vorbei und so endet ein sehr schöner Tauchtag am Bodensee für uns.

Nach diesem gelungenen Antauchen des Jahrs 2020 soll es so weiter gehen und das Jahr hat noch einige Höhepunkte zu bieten.

Liebe Grüße Dominic

Echinger Weiher 2019

Als Dominic in München seinen neuen Tauchanzug holte, wollte er ihn gleich probieren und fuhr mit Niki weiter zum Echinger Weiher, einem kleinen Tauchparadies.

Im mystischer Stimmung unter Wasser konnten der Wassergeist „Oskar“ mit seinen Freunden, den vielen Fischen, wie Hechte, Barsche und sogar einem Hai besucht werden. Die Nebelschwaden, die vom Grundwasser verursacht werden, gaben den Tauchgängen etwas zauberhaftes.

Attersee im November 2019

Attersee 1.-3.11.2019

Am Allerheiligen-Wochenende machten sich wieder 7 Taucher auf den Weg an den Attersee, um dort tolle Tauchtage zu verbringen.

Bei bis zu 8 Tages- und Nachttauchgängen konnten an den Plätzen „Schwarze Brücke“, „Alexenau“, „Dixi“ oder der „Twin-Tower“ verschiedene Attraktionen und viele Barsche und Hechte beobachtet werden.

Die Unterkunft „Schöblinger Hof“ war mit einem sehr unterhaltsamen Wirt eine nette Unterkunft, bei der es viele Geschichten und Witze zu hören gab.

Saisoneröffnung am Blindsee

Saison – Eröffnungstauchen am 1. Mai 2019

Mit 13 Tauchern, einer Begleiterin + Kind machen wir uns am Maifeiertags morgens auf in Richtung Blindsee. Gemeinsam treffen wir uns zum Abholen der Tauchgenehmigung in Lermoos. Am See angekommen, sind wir wider Erwarten die erste Tauchgruppe. Wir machen uns erst mal auf direkt an den See um ein paar Postkartenaufnahmen zu machen und dann sofort daran, um zum ersten Tauchgang aufzurödeln. Die Sicht ist wohl wegen der vorrangegangenen Regentage etwas getrübt, aber für den einen oder anderen wird er trotzdem ausgiebiger als ursprünglich geplant. Mit dem Erfolg das Zehen pelzig wurden und man sich darüber gefreut hatte, wenn die Finger wieder Gefühl bekommen, sitzt man erstmal wieder an der Sonne.

Zum Aufwärmen wirft Paul auch erst mal den Grill an, so gibt etwas warmes Essen, aber auch Tee und Kaffee. Was uns erstaunt, ein paar Taucher sind zwar eingetroffen, aber auch Mittags war es noch ruhig und von den Unterwasserratten nicht überlaufen. Nach einer sonnigen Oberflächenpause machen sich die meisten auf, den zweiten Tauchgang vorzubereiten.

Nach einem weiteren Beobachten von Forelle, Barsch und Zander tauchten früher oder später alle wieder auf. Zum Kaffee gab es dann gegrillte Schokobananen und wie lassen den Tag, bei Sonne und Austausch langsam ausklingen.

Nach einem gemütlichen Tauchtag denken die ersten auch schon wieder ans nach Hause fahren. Und letztendlich waren wir  dann alle so gegen 18 Uhr wieder daheim. Die besten Fotos werden in die Gruppe gestellt.

Baggersee April 2019

Claudio, Dominic und Niki stiegen in den Baggersee in Isny, um nach einer ¾ Stunde und schlechter Orientierung wieder aufzutauchen.

Einige andere WPS-ler trauten sich nicht ins Wasser und unterstützen die Taucher von Land aus.

Attersee vom 06. – 08. April 2019

Jedes Jahr freuen wir uns auf ein Tauchwochenende im Salzkammergut. So machen sich am Samstagmorgen schon zu sechst mit drei Autos um 6 Uhr auf den Weg in Richtung Attersee. Erst mal dort angekommen, gibt es gleich mal schöne Tauchgänge, einmal an dem Tauchplatz  Twin Towers und einmal an der Steinwand. Die Fotos, die an die daheimgebliebenen geschickt werden, zeigen dass das Wetter wohl kalt und windig sein muss. Zum Abendessen gegen 19 Uhr treffen dann die letzten WPS´ler in der Sonne in Weyregg ein. Nach einem unterhaltsamen und gemütlichen Abend verabschieden sich alle auch schon zeitig ins Bett.

Am Sonntagmorgen blitzte schon mal die Sonne raus, die Temperaturen waren aber noch recht frisch. So gehen wir erst mal das Frühstück an, dass ausgiebig ausfiel und mit der einen oder anderen Tasse Kaffee verlängert wurde. Zum Tauchen treffen wir uns am Platz Dixi. Hier wurde vor kurzem ein Pfahlbauhaus versengt. Die Fische sind hier wohl auch mehr zu beobachten und die Sicht, wie immer im Frühjahr relativ gut. Kaum aus dem Wasser werden auch schon die Einweggrills angezündet und mit Material belegt.

Zum zweiten Tauchgang rödelten dann nicht mehr alle auf, ein ruhiges Plätzchen an der Sonne hatte ja auch schon mal was. Zum Kaffee bleiben wir dann auch noch am Platz sitzen, zumal das Wetter nicht mehr ganz so windig war, wie am Tag zuvor. Zum Abendessen wollten wir eigentlich in die Bachtaverne, die bei Tauchern bekannt und beliebt ist. Diese schließt allerdings um 18 Uhr. Nach einigen Vorschläge entschieden wir uns, dann wieder in der Sonne zu essen, da die Möglichkeiten um diese Jahreszeiten um den Attersee schon ein bisschen begrenzt sind.

Somit Der Montag startet kühl und trüb und zum Frühstückskaffee gibt es auch schon den ersten Regenguss. ist das Frühstück wieder ausgiebig im trockenen und waren Gasthaus. Schließlich hat keiner mehr so richtig Lust und so entscheiden wir uns erstmal auszuchecken. Somit nutzen wir die Gelegenheit und fuhren Richtung Salzburg, um an den  Anifsee zu schauen, von dem wir schon gehört hatten. Inzwischen war das Wetter auch etwas freundlicher und wir machen uns zu Fuß um den See. Glasklares Wasser lädt eigentlich sofort ein, aber ein freundlicher Herr informierte uns, dass wir uns mindesten zwei Tage vorher anmelden sollten. So gibt es halt dann ein Fotoshooting bevor wir uns nach Hause verabschieden. Ein gemütliches Wochenende war dann auch schon wieder zu Ende.

Lechausee

Es begann am am 18.03.2018 als ich in der Gruppen nach einem Tauchtag am Lechausee gefragt habe.

Kurz drauf haben sich für den 24.3.2018, Nici Karg, Claudio Polizzi, Tobi ein Bekannter von Claudio, Andi und Gabi Baldauf,  gemeldet die gerne den Trip mit machen wollen.

Also kurz daraufhin besorgt ich die Tauchgenehmigungen.

Tobi der Bekannte von Claudio hat sich kurz zuvor krank gemeldet, dieser Posten wurde aber von einem Bekannten von Andi und Gabi geschlossen.

Um 8 Uhr morgens begann ich den Trip mit Nici Karg und Claudio der mich freundlicherweise abgeholt hat.

Nach ca. 1 ½  Stunden fahrt sind wir am Lechausee angekommen bei strahlend blauem Himmel und idealem Wetter .

Nach der Inspektion des Sees ist uns rasch aufgefallen das der See sehr klar ist.

Vor lauter Freude fingen wir rasch ans zusammen zu bauen..

Nach dem Atemregler Check ist mir aufgefallen das Hubs mir wie immer nur eine halbvolle Flasche mitgegeben hat mit, nämlich nur 90bar. 🙂

Nach dem Brie-fing haben wir die Buddy Teams gebildet Andi,Gabi und Markus sowie  Claudio,Nici und meiner einer gingen zusammen ins kühle Nass.

7 Grad hat mein Computer mir angezeigt.

Nach den ersten Meter unter Wasser wurden unsere Befürchtung wahr, wir hatten Ägyptische Sichtweite unter Wasser.

Dafür ist der See bekannt und hat auch diesmal nicht enttäuscht im gegen Teil.

Paar Fisch hat man gesehen und die Krater Landschaft mit den bewachsenen Hügel Gigantisch.

Nach eine guten halben Stunde wurde bei mir die Luft knapp, Danke Hubs, und die Kälte ist auch Fortgeschritten.

Draußen angekommen hat die Sonne uns aber schnell wieder aufgeheizt.

Kurz nach uns kam Team Baldauf auch wohlauf wieder zurück.

Nach dem Umziehen hat man sich gemütlich zusammen am Tisch über die Erlebnisse Unterwasser unterhalten.

Alle haben sich über diese tolle Sicht gefreut aber es gab wenig Fisch.

Kurz drauf sind Nici und Claudio zu einem zweiten Tauchgang in den Trocki geschlüpft.

Dieser aber sollt auch wieder schön gewesenen sein.

Andi hat seine Drohne ausprobiert und ist eine Runde über den See geflogen.

So ca. 16 Uhr haben wir die Heimfahrt angetreten.

Nach diesen gelungenen Start ins Tauchjahr 2019 soll es so weiter gehen und das Jahr hat noch einige Höhepunkte zu bieten.

Messe Düsseldorf

Boot in Düsseldorf Januar 2019

Wie die Jahre zuvor fragte uns die Underseahunter wieder an, um für unsere Lieblingsdestination Cocos Island in Costa Rice zu promoten. Für uns ein Leichtes, weil wir die Insel so lieben. Die Wochenenden war sehr lebhaft und wir erzählten vielfach von der Schönheit der Cocosinsel und vom gigantischen Tauchen dort. Die Wochentage waren ruhiger und boten dann die Gelegenheit für das eine oder andere Gespräch mit interessanten Leuten aus der Tauchbranche. Wenn wir doch nur mehr Urlaub hätten-Angebote bekamen wir genug und wir sind stolz darauf, neben den vielen Partys auch die Bekanntschaft von sehr vielen Größen aus dem Tauchsport gemacht zu haben. (G&A)

Socorro 2018

Socorro Dezember 2018

Socorro ist eigentlich nur eine Insel des Revillagigedo Archipels, welches aus den 4 Inseln San Benedicto, Roca Partida, Socorro und Clarion besteht.

Wir haben eine Kreuzfahrt mit der Nautilus Explorer gebucht, schon ein wenig verrückt für effektiv 5 Tage Tauchen um die halbe Welt zu fliegen. Ein Grund ist weil die Nautilus Rebreathersupport für unsere rEvos anbietet und uns der Eigentümer Mike eine tolle Kabine für einen guten Preis angeboten hat. Nach einem Flug mit Zwischenstop in San Francisco erreichten wir den Ausgangsort Cabo San Lukas, einer leider so gar nicht mexikanischen Stadt. Gegen 20.00 h begann Boarding und wir hatten 24 Stunden Überfahrt bis zum Tauchbeginn an der Insel San Benedicto Tauchplatz

„El Canyon“. Diese 4 Tauchgänge waren vielleicht die besten des Trips. Wir tauchten bei Putzerstationen für Silberspitzen, hatten die ersten großen Mantas und einen sehr großen Galapagoshai. Wieder einmal konnten wir die Vorteile des Tauchens ohne Krach und Blasen genießen als eine größere Gruppe Hammerhaie direkt auf uns zu schwamm. Unsere französischen Mittaucher waren so begeistert, dass sie 20 Minuten Deko hatten und es nur dank Andis Bailout austauchen konnten.

Nachts fuhr die Nautilus weiter zur Insel Socorro „Cabo Pearce“. Sofort nach dem Abtauchen schwammen 5 Delfine und zwei Mantas gemeinsam vor der Maske. Wir hatten weitere tolle Begegnungen mit den großen Pazifikmantas,. Diese Begegnungen sind schon Highlights im Taucherleben.

Am nächsten Tag sollte eigentlich ein weiteres Highlight bei Cabo Tosca folgen. Leider war aber sehr starke Strömung und schlechte Sicht, sodas wir mehr mit uns als mit den Mantas beschäftigt waren, welche aber trotzdem in der Strömung standen. Das nächtliche Schnorcheln mit mehreren Seidenspitzenhaien beobachtete wir lieber in sicherer Entfernung vom Boot aus.

In der Nacht nahm die Nautilus Kurs auf Rocca Partida, einer eigentlich sehr abgelegenen Insel im Pazifik. Leider fahren immer mehr Boote dort hin und der Tauchplatz hat sich seit unserer letzten Reise vor mehr als 10 Jahren doch sehr negativ verändert. Trotzdem kamen Silberspitzen vorbei, Mantas drehten ihre Runden und wir tauchten ein in einige größere Fischschwärme. Die meisten Taucher ließen den letzten Tauchgang des Tages (Nr. 4) aus-nicht aber wir und dieser Tauchgang allein mit dem Guide war daher effektiv der beste TG des Tages in der Abenddämmerung.

In der Nacht fuhren wir zurück nach San Benedicto zum legendären Boiler-dem Mantaplatz schlechthin. Trotz der vielen Taucher dort drehten die Mantas ununterbrochen ihre Runden um den Felsen und um uns Taucher. Bis zu fünf große Pazifikmantas gleichzeitig inclusive schwarzen Mantas  ließen uns manchmal den Atem stocken.  Auge in Auge ließen sie uns ganz nahe heran und wir genossen die unvergleichlichen Tauchgänge mit diesen wunderschönen Tieren. Der letzte Tauchgang der Tour bot nochmals ein Highlight. Wie aus dem Nichts schossen große Silberspitzenhaie zwischen den Mantas hindurch und jagten einen Papageifisch. Blut und Fischteile zogen weitere Haie an und wir vergassen vor lauter Faszination das Filmen.

Wieder 24 Stunden auf dem Meer zurück nach Cabo San Lucas und leider wieder zurück in den Winter zuhause.